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Die Kritik an den Folgen der Schließung des Autobahnanschlusses Kassel-Ost und der damit verbundenen zusätzlichen Verkehrsbelastung für Bettenhausen und Niederkaufungen wird durch die grüne Landtagsabgeordnete Karin Müller geteilt. Es ist zu befürchten, dass durch den Wegfall der Anschlussstelle Kassel-Ost der Verkehr auf der bereits jetzt schon stark ausgelasteten Dresdener Straße erheblich zunehmen wird und auch umliegende Straßen, die durch Wohngebiete führen, als Ausweichrouten benutzt werden.
"Es ist der falsche Weg, wenn geplant und gebaut wird, obwohl schon jetzt zu erkennen ist, dass an anderer Stelle neue Probleme entstehen. Gerade im Kasseler Osten ist die Lärmbelastung durch Verkehr schon jetzt zu hoch", so die Abgeordnete. Es kann nicht sein, dass man mit der Planung neue Probleme schafft, die dann wieder mit neuen finanziellen Mitteln gemildert werden müssen.
Nach Ansicht der grünen Abgeordneten darf es keine Mehrbelastung der Anwohner geben. Vielmehr müsse man durch geeignete Maßnahmen die gesundheitliche Belastung durch Lärm und Schadstoffe aus dem Straßenverkehr vermindern. Die Grünen fordern daher schon lange die Einrichtung einer Umweltzone für das Kasseler Becken. Zusätzlich könne mit Tempolimits auf Autobahnen mit relativ einfachen Mitteln die Feinstaub- und Lärmbelastung reduziert werden.